Mittwoch, 6. November 2013

Die Prinzessin und die Erbsen



Hallo ihr Lieben,


ich war schon immer ein Bücherwurm und habe immer sehr gern und viel gelesen.
Diese Vorliebe versuche ich jetzt auch an meine Kinder weiterzugeben.

Meine Kleinen haben ein riesiges Repertoire an Kinderbüchern aller Art
und lieben es sich vorlesen zu lassen oder sich Bilderbücher anzusehen.
Auch das Vorlesen beim Zubettgehen gehört zu unseren festen Ritualen.

Das der Umgang mit Büchern und das Vorlesen sich positiv
auf die Entwicklung von Kindern auswirkt ist ja allgemein bekannt.
Es fördert die Sprachentwicklung, das Auffassungsvermögen,
die Wahrnehmung, die Konzentrationsfähigkeit, das Denken an sich,
sie erlangen dadurch einen größeren Wortschatz und neben der ganzen Förderung,
die schön und gut ist, die man aber auch nicht übertreiben sollte, wie ich finde, (~‾⌣‾)
ist der Unterhaltungswert mindestens ebenso wichtig.

Mir ist es wichtig, dass meine Kinder freien Zugang zu den Büchern haben
und so ein Impuls zur „Selbstbildung“ und dem selber Entdecken gegeben wird.
Das führt die Kinder zu einem selbständigen Umgang mit Literatur
und macht sie neugierig auf Bücher. Wenn man das dann durch Vorlesen
und gemeinsames Anschauen unterstützt, kann ein kontinuierliches Interesse entstehen.

Es ist immer wieder sehr interessant welche Gespräche sich entwickeln,
wenn die Kinder im Zuge des Anschauens oder Vorlesens von Büchern Fragen stellen
und man darüber zu sprechen beginnt. Dieser Austausch an Erfahrungen und
Ansichten ist meiner Meinung nach für alle lehrreich, nicht nur für die Kleinen.
Da merkt man was die Kinder beschäftigt und wofür sie ein Interesse entwickeln.
Nicht selten öffnen sie einem mit ihrem kindlichen Blickwinkel
eine völlig neue wundervolle Sicht auf die Dinge.


Im Rahmen des NetMoms Produkttest hab ich mit meinen Kindern das Buch
Die Prinzessin und die Erbsen" oft und gerne gelesen, betrachtet
und darüber „philosophiert“
(~‾⌣‾)



Die Prinzessin und die Erbsen



• Hardcover
• 32 Seiten
• Geeignet für Kinder ab 3 Jahren
Verlag:           Langenscheidt
• Reihe:             Pingpong
• Maße:             29,8 x 25, 8x 1,1cm
• Autor:             Caryl Hart
• Illustration:   Sarah Warburton
• Preis :              12,99 €

• ISBN:              978-3-468-21023-5 
Leseprobe
Hier kann man es kaufen


Das Buch ist aus der
Pingpong Reihe von Langenscheidt.
Ich finde diese Reihe sehr gelungen.
Die Bücher machen Spaß, sind lehrreich, interessant und liebevoll illustriert.

<< Die Bücher von Pingpong regen zum Mitfiebern an,
fassen Situationen aus dem Kinderalltag liebevoll in Worte
und wecken durch wunderbare Geschichten und freche Reime
ganz automatisch die Lust auf Sprache.
So entsteht ein lebendiger Austausch – und Vorlesen wird zum Miterleben.

Denn Kinder lernen nicht durch Auswendiglernen,
sondern durch Erforschen, Entdecken, Austauschen von Ideen und
Ausprobieren.Eigentlich ganz einfach - und doch längst noch keine Selbstverständlichkeit.
Um diesen wichtigen Grundsatz in den Pingpong-Büchern umzusetzen,
arbeitet Langenscheidt eng mit dem Experten in Sachen Kinderpädagogik,
Prof. Fthenakis, zusammen. Wir wollen Kinder nicht belehren,
sondern in ihrem Forschergeist bestärken und
mit viel Spaß ihre kindliche Fähigkeiten stärken.>>
(Quelle: http://www.langenscheidt.de/Pingpong)



Inhalt



Lily-Rose wohnt mit ihrem Papa in einem Haus in einem herrlichen Wald.
Papa serviert ihr eines Tages Erbsen, was Lily-Rose alles andere als gut findet
und schnell Reißaus nimmt. Papa gibt sich ganz viel Mühe und
zaubert ihr daraufhin ein Festmahl mit verschiedensten Gerichten aus Erbsen.
Lily-Rose verschmäht sie alle und zählt Symptome auf, die sie bekäme wenn sie Erbsen esse. Daraufhin konsultiert der Papa einen Arzt, der die Diagnose stellt,
das Lily-Rose an Prinzessitis leide und eindeutig eine Prinzessin sein muss.
Wie es sich für eine anständige Prinzessin gehört,
muss Lily-Rose in ein Schloss umziehen und ihren Papa zurücklassen.
Anfangs ist Lily-Rose vom Prinzessinnen Dasein ganz begeistert,
bis das Essen aufgetischt wird.Dort gibt es zwar niemals Erbsen
aber dafür jeden Tag kalte Kohlsuppe. Nebenbei muss Lily-Rose
noch jede Menge ihrer Prinzessinnenpflichten erledigen.
Ein Leben als Prinzessin hat sich Lily-Rose ganz anders vorgestellt,
so beschließt sie Heim zu ihrem Papa zu gehen und Erbsen essen doch eigentlich
gar nicht so schlimm ist. Wieder glücklich zu Hausefindet Lily-Rose einen Weg für sich,
wie sie sich die Erbsen schmackhafter macht.



Cover 



Das Cover ist wunderschön und liebevoll illustriert.
Darauf abgebildet ist Lily-Rose und eine Erbsenranke.
Der verspielte Schriftzug hat Glitzereffekte.
Ein wahrer Mädchen Traum in pink mit gelben Akzenten und Glitzerdruck.
Das lässt jedes Prinzessinnen Herz gleich höher schlagen (~‾⌣‾)
In der linken oberen Ecke befindet sich gut sichtbar
die empfohlene Altersangabe( 3+) des Buches.
Das gefällt mir sehr gut, so sieht man auf Anhieb
ob das Buch fürs eigene Kind geeignet ist.



 Das sagen wir

 Die Illustration des Buches von Sarah Warburton gefällt mir sehr gut,
sie ist fröhlich, farbenfroh, kindgerecht und detailverliebt.

Die gereimten Texte lassen sich gut vorlesen und sind leicht verständlich.
Kinder hören gereimten Texten sehr gerne zu,
das scheint für die ihre Ohren besonders interessant zu sein.
Die Geschichte ist lustig und beschäftigt sich mit Themen aus dem Alltag von Kindern.
Welches Mädchen hat nicht die Prinzessinnenphase,
in der ihre Welt gar nicht rosarot genug sein kann
(~‾⌣‾)

Das Thema Gemüse essen ist mit Kindern immer präsent,
die wenigsten essen es mit Vergnügen und Phasenweise lehnen sie einfach alles ab,
was auch nur ansatzweise mit Gemüse zu tun hat.
Da macht man sich schon seine Gedanken, wie man dem Kind
das Thema schmackhaft machen kann oder es wenigsten dazu bringt
sich damit spielerisch auseinanderzusetzen.

Meine Kinder sind auch gerade in einer Phase,
in der sie alles was auch nur nach Gemüse aussieht total „eklig“ finden.

Ich war deshalb sehr glücklich als Testerin für dieses Buch ausgewählt worden zu sein,
denn wirklich erfolgreich war ich mit meinen Versuchen ihnen eine gesunde gemüsereiche Ernährung näher zu bringen
noch nicht. Man wird dann zwar erfinderisch
und mogelt in alle möglichen Gerichte einfach Gemüse mit rein,
aber auf Dauer sollen sie es ja auch von sich aus mögen und
selbst lernen was zu einer gesunden Ernährung dazu gehört.

Meiner Tochter gefällt die Aufmachung des Buches sehr gut.
Wen wunderts es ist pink und glitzert und voller Prinzessinnen-Kram
(~‾⌣‾)
Auch die „Moral“ dieses Buches kam bei ihr ein wenig an
und sie wollte gleich am nächsten Tag Erbsen essen,
sonderlich viele hat sie davon dann leider nicht verdrückt. ♥

Mein Sohn hat immer gern mit zugehört,
ist vom Prinzessinnen Design allerdings nicht genauso begeistert wie sie,
findet es aber auch nicht weiter schlimm.
Da mein Sohn eher ein Individualist ist,
nahm er die Geschichte zum Anlass mir weismachen zu wollen,
er sei gegen jegliche Art von Gemüse hochgradig allergisch
und würde davon einen fiesen Ausschlag und
andere unangenehme Symptome bekommen bekommen.
꒰・‿・๑꒱
Na ja, mal gucken wie sich das bei ihm noch entwickeln wird.




Fazit

Ein zauberhaftes sehr liebevoll illustriertes Kinderbuch,
mit lustigen gereimten Texten.
Auf witzige Art und Weise zeigt es den Kindern,
das Prinzessin sein, gar nicht immer so toll ist ,
wie man es sich vielleicht vorstellt und
das Gemüse essen gar nicht so schlimm ist.
Das Buch macht den Zuhöre
rn und dem Vorleser Spaß und
meine Kleine kann es gar nicht oft genug vorgelesen bekommen.




lieblichen Gruß
Lulu





Kommentare:

  1. ach ich habe als kind dieses märchen schon geliebt :)
    gglg

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    1. Alkoholismus
      :
      Mein Vater, der Trinker
      Hauptsache weit weg! Unsere Autorin studiert in einer entfernten Stadt, weil ihr Vater seit Jahren Alkoholiker ist. Erst spät merkte sie, dass sie Hilfe gebraucht hätte.
      Ein Leserartikel von Jana Müller
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      "Mit dem Alkohol könnte ich jederzeit aufhören, aber ich will es nicht", sagte der Vater unserer Autorin.
      "Mit dem Alkohol könnte ich jederzeit aufhören, aber ich will es nicht", sagte der Vater unserer Autorin. © Matt Cardy/Getty Images
      Nach dem Abi zog ich in eine entfernte Stadt, um Geographie zu studieren. Meine Freunde hielten das für einen Akt der Selbstverwirklichung. In Wahrheit aber zog ich fort, um der Alkoholabhängigkeit meines Vaters zu entkommen.

      Meine Eltern trennten sich, als ich noch sehr jung war. Ich wuchs bei meiner Mutter auf, meinen Vater besuchte ich an den Wochenenden. Als Kind empfand ich ihn als großartigen Mann. Wir sammelten Fossilien an der Ostsee. An Regentagen spielten wir Mensch ärgere dich nicht. Häufig ließ er mich einfach lesen; erst Comics oder Jugendkrimis, später seine Bücher. Er besaß viele, und ich las jedes, das ich verstehen konnte. Viele verstand ich nicht, doch da ich es nicht bemerkte, spielte das keine Rolle.


      Doch je älter ich wurde, desto unwohler fühlte ich mich in seiner Gegenwart. Vielleicht wurde mein Blick als Jugendliche schärfer, wahrscheinlicher aber ist, dass sich in ihm eine große Veränderung vollzog. Plötzlich sah ich, wie früh am Tag er zu trinken begann. Sein Verhalten mir gegenüber wurde rechthaberisch, manchmal regelrecht provokant. "Mit dem Alkohol könnte ich jederzeit aufhören, aber ich will es nicht." Sätze wie diesen empfand ich als Verhöhnung meiner Sehnsucht nach einem Vater, der Rücksicht auf seine Tochter nimmt.

      (K)eine Anleitung zum Drogennehmen: Mehr als 32.000 Menschen haben uns gesagt, welche Drogen sie nehmen. Alle Ergebnisse in unserem Schwerpunkt
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      Als ich etwa sechzehn war, erkrankte er zusätzlich an einer schweren Depression. Doch kein Arzt stellte diese Diagnose, denn mein Vater suchte niemals einen auf. Die Gründe für seine Erkrankung und seinen Umgang damit kenne ich, aber ich verstehe sie nur zum Teil. Sicher ist, dass sein Zustand für mich zu einer schweren Belastung wurde. Seine Einsamkeit, seine Traurigkeit und seine zunehmende körperliche Verwahrlosung offenbarte er nur einem einzigen Menschen: mir.

      So drückte ich jedes Wochenende an seinem Wohnblock die Klingel mit unserem Nachnamen auf dem Schild, ohne zu wissen, ob er öffnen würde. Freimütig teilte er seine Suizidgedanken mit mir, erzählte mit grauem Gesicht von einem Seil im Keller, das er bisher noch nicht um seinen Hals gelegt habe. All das behielt ich für mich. Meine Mutter bemühte sich sehr um mich, doch sie drang erst spät zu mir durch. Dass ich Hilfe für mich gebraucht hätte, das begriff ich damals nicht.

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  2. Das Design des Buches sieht schon Klasse aus und wie immer ein toller Bericht
    Gglg Leane

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  3. Schöner Blog vielleicht magst bei mir ja auch mal vorbei schauen http://stephiesbunterscrapblog.blogspot.de/
    Gruß Stephie

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  4. Ein sehr schönes Kinderbuch für "kleine Prinzessinnen". Bei mir gibt es zur Zeit auch Bücher, aber gebrauchte, sehr günstig. Ich folge Dir jetzt mal und würde mich über einen Gegenbesuch freuen.
    LG Elke

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  5. Ich habe das Buch mit meiner Enkeltochter testen dürfen und ihr gefiel natürlich dir Prinzessin ganz besonders gut :-)
    LG ChrisTa

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  6. Das Buch sieht echt süß aus, schon bei der Optik des Buches kann man sich in das Buch verlieben! Schönes Wochenende dir! LG Olga

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  7. I really love your blog, maybe we can follow each other via Bloglovin, GFC or facebook? let me know on my blog and I’ll follow you back asap. New Post… Visit Curly Glow

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  8. Alkoholismus
    :
    Mein Vater, der Trinker
    Hauptsache weit weg! Unsere Autorin studiert in einer entfernten Stadt, weil ihr Vater seit Jahren Alkoholiker ist. Erst spät merkte sie, dass sie Hilfe gebraucht hätte.
    Ein Leserartikel von Jana Müller
    10. Juni 2015, 11:27 Uhr 85 Kommentare
    "Mit dem Alkohol könnte ich jederzeit aufhören, aber ich will es nicht", sagte der Vater unserer Autorin.
    "Mit dem Alkohol könnte ich jederzeit aufhören, aber ich will es nicht", sagte der Vater unserer Autorin. © Matt Cardy/Getty Images
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    Doch je älter ich wurde, desto unwohler fühlte ich mich in seiner Gegenwart. Vielleicht wurde mein Blick als Jugendliche schärfer, wahrscheinlicher aber ist, dass sich in ihm eine große Veränderung vollzog. Plötzlich sah ich, wie früh am Tag er zu trinken begann. Sein Verhalten mir gegenüber wurde rechthaberisch, manchmal regelrecht provokant. "Mit dem Alkohol könnte ich jederzeit aufhören, aber ich will es nicht." Sätze wie diesen empfand ich als Verhöhnung meiner Sehnsucht nach einem Vater, der Rücksicht auf seine Tochter nimmt.

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    So drückte ich jedes Wochenende an seinem Wohnblock die Klingel mit unserem Nachnamen auf dem Schild, ohne zu wissen, ob er öffnen würde. Freimütig teilte er seine Suizidgedanken mit mir, erzählte mit grauem Gesicht von einem Seil im Keller, das er bisher noch nicht um seinen Hals gelegt habe. All das behielt ich für mich. Meine Mutter bemühte sich sehr um mich, doch sie drang erst spät zu mir durch. Dass ich Hilfe für mich gebraucht hätte, das begriff ich damals nicht.

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